GIS Talk 2018 im World Conference Center Bonn

Dieses Jahr fand die GIS Talk fast vor meiner Haustür statt und somit ließ ich mir die Möglichkeit teilzunehmen nicht entgehen.

Am Mittwoch, den 14. November wurde die diesjährige GIS Talk mit einer Plenumsanstaltung unter dem Titel (und Esri-Slogan) „The Science of Where“ eröffnet.

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Verschiedene prominente Gastredner zeigten in ihren Präsentationen auf, wie wichtig Daten und Informationssysteme für die Digitaliserung sind.
So sprach der rheinland-pfälzische Staatssekretär Andy Becht über effizientere Landwirtschaft durch GIS („Smart Farming“) und Thomas Wunderli, Leiter für IT, Logistik und Transport bei Migros, zeigte, wie mit Echtzeitdaten Produktlieferketten überwacht und gesteuert werden können.

Am meisten beeindruckte wohl der bekannte TV-Meteorologe Sven Plöger mit seinem Vortrag über den Klimawandel, in welchem er die Dringlichkeit von Klimaschutz betonte und welche Rolle Daten dabei spielen können.

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Verschiedene Themenforen beschäftigten sich mit Smart Cities, Location Intelligence, Infrastructure Intelligence und Situational Awareness.
Das Themenforum „Smarte Städte und Regionen“ konnte dabei gut aufzeigen, was der in der Presse häufig genannte, aber meist nur schwamming beschriebene Begriff „Digitalisierung“ im Kontext des Stadtlebens heißen kann. Die Referenten berichteten u.a. über Lösungen für mehr Sicherheit, eine Stadtplanung in 3D, das frühzeitige Erkennen von Naturgefahren, digitalen Bürgerservice und Herausforderungen in der urbanen Logistik.

Die Vorträge des zweiten Konferenztages zeigten beispielsweise im Track „Austausch und Zusammenarbeit“ die Möglichkeiten von Open Data auf und wie man selbst offene Daten zur Verfügung stellen kann.
Andere Vorträge thematisierten vor allem technische Möglichkeiten der aktuellen und künftigen ArcGIS-Produkte, dabei spielten Themen wie 3D, Big Data und Echtzeitdaten große Rollen.

In der abschließenden „ArcGIS Road Ahead Session“ wurden die neuesten Produkte der ArcGIS-Familie angekündigt.

Mit dabei war u.a. eine neue Version von ArcGIS Pro, welche eine nicht weiter erläuterte künstliche Intelligenz mit sich bringen soll, sowie ein Locationtracker. Das Stichwort „Datenschutz“ fiel bei dessen Vorstellung nicht.
Zu der wohl bekanntesten und meistverwendeten ArcGIS-Komponente ArcMap gab es lediglich den Hinweis, dass dieses auch künftig unterstützt werden soll, zu Neuerungen wurde nichts gesagt.
Durch Gespräche mit verschiedenen Teilnehmern der Konferenz bestätigte sich mein Eindruck, dass ArcGIS Pro bisher kaum von der user base angenommen wurde und man sich auch weiterhin Verbesserungen und Neuerungen bei ArcMap wünscht.

Insgesamt zeigte die Konferenz sehr anschaulich, dass GIS eine wichtige Rolle bei der Digitalisierung spielt.

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